Finanzen

Flörsheim verdient ein ausgewogenes Finanzkonzept auf der Grundlage einer ordentlichen kaufmännischen Geschäftsführung. Aktuell hat Flörsheim seine noch unter CDU-Bürgermeistern vorhandenen starken finanziellen Rücklagen verbraucht und sich darüber hinaus hoch verschuldet. Viel Geld wurde in Projekte investiert, die den Interessen der weit überwiegenden Anzahl der Bürgerinnen und Bürgern der Stadt nicht dienen. Ich denke hier nur an den aufwendigen Neubau eines Rathauses. Andere Projekte belasten die Bürgerinnen und Bürger zusätzlich, wie bspw. die Ansiedlung einer Spedition in der Weilbacher Straße, deren LKW jetzt durch die Innenstadt fahren.

Das sind falsche Aktionen, die noch dazu im Ergebnis schlecht gemanagt wurden. Das geht besser.

Ebenso untauglich ist der aktuelle Versuch, neue Einnahmen durch Steuererhebungen zu generieren. Solche träfen besonders die lokalen kleinen und mittelständischen Unternehmen, während größere Unternehmen häufig über ihre ortsfremden Muttergesellschaften steuerfrei blieben. So entsteht kein ausgewogener und solider Finanzhaushalt. Ich bin absolut gegen Steuererhöhungen und stehe für intelligente Haushaltskonsolidierungen und Investitionslösungen.

Politischer Stil

Vieles läuft schief in dieser Stadt, im Miteinander zwischen Bürgermeister und den Bürgerinnen und Bürgern, als auch im politischen Stil der Parteien und der Verwaltungsspitze. Es herrscht Konfrontation, wo Gemeinsamkeit regieren sollte. Wir müssen das ändern.

Es ist Zeit für ein neues Miteinander. Ich möchte einen neuen Dialog mit allen interessierten Bürgerinnen und Bürger zu allen wichtigen Themen. Online wie Offline. In Blogs, wie Bürgerforen. Ich möchte das Expertenwissen und das Engagement der Bürgerinnen und Bürger in Flörsheim nutzen und unterstützen. Dabei könnte auch die Flörsheimer Bürgerstiftung eine bedeutendere Rolle einnehmen. Meine Vision ist es, gemeinsam Verantwortung zu leben für die Entwicklung von Flörsheim 2025.

Ich stehe für die neuen intelligenten Formen der interkulturellen Zusammenarbeit, wie es bspw. 3gewinnt mit den Städten Rüsselsheim, Raunheim und Kelsterbach vorgemacht hat. Das hat Vorteile für alle. Auch finanzielle. Ich nenne hier nur die Möglichkeiten einer gemeinsamen Mainuferentwicklung auf der anderen Mainseite, die Erfolge für Projekte wie das integrierte Klimaschutzkonzept oder einer übergreifenden Organisation der Bauhöfe. Letzteres wurde leider vom derzeitigen Amtsinhaber als Chance vertan. Wir müssen das ändern.