Flörsheimer Zeitung: „Unsere Stadt geht vor“

Für Bürgermeister Dr. Bernd Blisch sind Steuererhöhungen das letzte Mittel / CDU Flörsheim will Bürgerdialog fortsetzen

Elf Tage nach der Amtseinführung des neuen Bürgermeisters Dr. Bernd Blisch fand Samstagmittag, 10. November, im Foyer der Flörsheimer Stadthalle auf Einladung der Christdemokraten ein Bürgerdialog statt. Im „offiziellen Teil“ der Veranstaltung standen zum einen die Rede des neuen Rathauschefs, zum anderen die Ehrungen langjähriger Mitglieder der CDU. Im sich anschließenden Teil hatten die zahlreich erschienenen Bürgerinnen und Bürger Gelegenheit, in geselliger Runde mit Dr. Bernd Blisch ins Gespräch zu kommen. “Flörsheimer Zeitung: „Unsere Stadt geht vor“” weiterlesen

Mit Dr. Bernd Blisch und Rückenwind in die Direktwahl am 27. Mai 2018 starten

Bernd Blisch. Jetzt!

Das politische Bündnis in der Flörsheimer Kommunalpolitik aus CDU, Galf, dfb und FDP nominierten Dr. Bernd Blisch zum gemeinsamen Bürgermeisterkandidaten. Am heutigen Dienstag, dem 24. Oktober 2017, präsentierten die vier Fraktionen in der Flörsheimer Stadtverordnetenversammlung sowie deren Parteivorsitzende mit Dr. Bernd Blisch den Hoffnungsträger für die am 27. Mai des nächsten Jahres stattfindende Direktwahl zum Flörsheimer Bürgermeister.

Gemeinsam! Denn die Stadt sind wir alle

Mit der Nominierung von Dr. Bernd Blisch gingen vorherige Sitzungen der Parteien und Fraktionen voraus, die ein solides Fundament für die anstehende Bürgermeisterwahl bilden. Mit rund 70 % der letzten Kommunalwahlergebnisse weiß Blisch eine sehr breite Mehrheit hinter sich, gleichwohl wirbt er für seine politischen Schwerpunkte auch außerhalb des als Tansania-Bündnisses bekannten Gremiums. „Natürlich möchte ich die Bürgerinnen und Bürger in die politischen Entscheidungen einbinden. Dazu gehe ich auf die Menschen zu und will vermitteln. Dabei biete ich selbstredend auch der SPD eine Mitwirkung an. Stabile politische Themen in großer Mehrheit tun der Flörsheimer Politik gut“, sagt Bernd Blisch. „Ich möchte parteiübergreifend eine Zukunft für Flörsheim gestalten. Eine Zukunft, die Tradition, Kultur und Moderne verbindet. Eine Zukunft unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger von Flörsheim. Eine Zukunft insbesondere auch für die Kinder und Enkelkinder der Flörsheimerinnen und Flörsheimer. Attraktiv und lebenswert. Das ist mir wichtig“, so Bernd Blisch abschließend. Blischs Maxime gilt: das Bewahren von Traditionen und Werten unserer Bürgergesellschaft in einer immer enger zusammenwachsenden Welt.

Bei seiner Nominierung legte er ein erstes Positionspapier an politischen 25Überlegungen vor. Die Stadtentwicklung wird eine der Schwerpunkte sein. Die Gestaltung und Pflege der Grünanlagen, Parks und Spielplätze sind ebenfalls Elemente, die aus Blischs Sicht derzeit alles andere als optimal sind. Auch die Steigerung der Attraktivität unserer Naherholungsgebiete um die Flörsheimer Warte, Bad Weilbach oder den Mainuferweg müssen ebenfalls angegangen werden, eben die Entwicklung unserer kulturellen und landschaftlichen Attraktionen in der vielfältigen Lage unserer Stadt.  Die zügige Umsetzung der Beschlüsse zur Entlastung Weilbachs vom Verkehr und der Bau der Umgehungsstraße

Die Finanzen der Flörsheimer Stadt sind völlig aus dem Ruder gelaufen. Flörsheim verdient ein ausgewogenes Finanzkonzept auf der Grundlage einer ordentlichen kaufmännischen Geschäftsführung. Aktuell hat Flörsheim seine noch unter CDU-Bürgermeistern vorhandenen starken finanziellen Rücklagen verbraucht und sich darüber hinaus hoch verschuldet. Viel Geld wurde in Projekte investiert, die den Interessen der weit überwiegenden Anzahl der Bürgerinnen und Bürgern der Stadt nicht dienen. Blisch denkt hier nur an den aufwendigen Neubau eines Rathauses. Andere Projekte belasten die Bürgerinnen und Bürger zusätzlich, wie bspw. die Ansiedlung einer Spedition in der Weilbacher Straße, deren LKW jetzt durch die Innenstadt fahren.

Das sind falsche Aktionen, die noch dazu im Ergebnis schlecht gemanagt wurden. Das geht besser. Ebenso untauglich ist der aktuelle Versuch, neue Einnahmen durch Steuererhebungen zu generieren. Solche träfen besonders die lokalen kleinen und mittelständischen Unternehmen, während größere Unternehmen häufig über ihre ortsfremden Muttergesellschaften steuerfrei blieben. So entsteht kein ausgewogener und solider Finanzhaushalt. Blisch betont, dass er absolut gegen Steuererhöhungen sei und für intelligente Haushaltskonsolidierungen und Investitionslösungen steht.

Auch für einen deutlich besseren politischen Stil in Flörsheim wird sich Bernd Blisch einsetzen. Vieles läuft schief in dieser Stadt, im Miteinander zwischen Bürgermeister und den Bürgerinnen und Bürgern, als auch im politischen Stil der Parteien und der Verwaltungsspitze. Es herrscht Konfrontation, wo Gemeinsamkeit regieren sollte. Wir müssen das ändern, fordert Blisch.

Es sei Zeit für ein neues Miteinander. Blisch möchte einen neuen Dialog mit allen interessierten Bürgerinnen und Bürger zu allen wichtigen Themen. Online wie offline. In Blogs, wie Bürgerforen. Blisch möchte das Expertenwissen und das Engagement der Bürgerinnen und Bürger in Flörsheim nutzen und unterstützen. Dabei könnte nach Meinung Blischs auch die Flörsheimer Bürgerstiftung eine bedeutendere Rolle einnehmen. Seine Vision ist es, gemeinsam Verantwortung zu leben für die Entwicklung von Flörsheim 2025.

Blisch steht für die neuen intelligenten Formen der interkommunalen Zusammenarbeit, wie es bspw. 3gewinnt mit den Städten Rüsselsheim, Raunheim und Kelsterbach vorgemacht hat. Das hat Vorteile für alle. Auch finanzielle. Nennen wir nur die Möglichkeiten einer gemeinsamen Mainuferentwicklung auf der anderen Mainseite, die Erfolge für Projekte wie das integrierte Klimaschutzkonzept oder einer übergreifenden Organisation der Bauhöfe. Letzteres wurde leider vom derzeitigen Amtsinhaber als Chance vertan. Wir müssen das ändern, ist der feste Standpunkt Blischs.

Bernd Blisch ist gebürtiger Flörsheimer und die Stadt mit ihren Menschen ist ihm wichtig, gemeinsam mit den Menschen in Flörsheim die Zukunft wird er die Stadt gestalten und gleichzeitig die Traditionen der einzelnen Stadtteile bewahren. Eine Stadt ist mehr als eine Ansammlung von Häusern und Menschen. Genau hinhören und die Interessen der Bürgerinnen und Bürger aufnehmen, auch die weniger starken und privilegierten Mitglieder unserer Gemeinschaft brauchen eine Stimme.